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Fachwerkturm Dreifaltigkeitskirche

Der Fachwerkturm wird 350 Jahre (2018)

Nur 18 Jahre nach dem Ende des 30-Jährigen Krieges gelang es der ev. Kirchengemeinde Reinheim, ihren Kirchenbau fertig zu stellen. In den Jahren 1666-68 wurde der Kircheturm vollendet.

Eine undatierte Notiz des Pfarrers Johann Adolf Rühel über den Zustand der Kirche sowie der Pfarr- und Schulgebäude macht alarmierende Angaben. Es heißt darin unter anderem:

"Der Kirchturm muss gedeckt werden, sonst dürfte der Glockenstuhl einfallen und das Gebäude Schaden nehmen.“ (Heimatbote 1958, S. 24)

Aus dem Protokoll der Kirchen­visitation von 1618 ergibt sich, dass die Reinheimer Kirche „noch nicht ausgebauet ist, kein Helm auf dem Turm, nur ein schlecht Dach, dabei nimmt das inwendige Holzwerk Schaden vom Wetter ... Auch sind an den Fenstern viel Scheiben ent­weder zerbrochen oder gar hinweg ... der Kirchbau zu Reinheim hätte viel gekostet, sie sollten ihn nicht also verderben lassen“.
Die Nachwirkungen des 30-Jährigen Krie­ges vereitelten alle weiteren Baumaßnahmen.

Pfarrer Rühel gelang es, Ende der 1650er und Anfang der 60er Jahre neue Glocken zu beschaffen. Danach warb er für die Wiederherstellung des Gebäudes und den Ausbau des Turms. Beauftragt wird der fürstliche Baumeister zu Darmstadt, Johann Wilhelm Pfannmüller. Er lie­fert 1666 zwei Skizzen zur Turmbedachung nebst Kostenanschlägen. Man entscheidet sich für einen gestuften Helm über dem Fachwerkgeschoß, das die Glockenstube enthält. Bis heute erhielt sich das geschweifte Dach mit einer vierseitigen „Laterne“ darüber, die den spitzen Helm trägt. Pfr. Hotz bemerkt, „ursprünglich war die obere Haube ebenfalls geschweift, wie man auf der einzig überlieferten Stadtansicht des 17. Jahrhunderts erkennen kann.“ (Zitate aus: Heimatbote, Jan/Febr. 1962, S. 4)

Tiroler Hand­werker errichten 1668 den Oberstock und die welsche Haube.

Vermutlich erst um 1800 wurde das Fachwerk verschiefert und die barocke Dächerkonstruktion begradigt.

Anlässlich der Kirchenrenovierung 1950/51 rang Pfr. Hotz um die Wiederherstellung der geschwungenen Haube und um die Freilegung des Fachwerks, ein Kampf, der 60 Jahre später erneut geführt wurde. Tatsächlich gestattete die Kirchenverwaltung die Auflassung des Fachwerkturmes unter der Bedingung, dass die Kirchengemeinde alle daraus resultierenden Kosten tragen müsse. Dies führte 2011 zur Gründung des Fördervereins zur Erhaltung des Fachwerkturmes.

Kirche und Hofgut

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